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Stimmt doch, oder?

Wenn es keine Prostitution gibt, steigt die Zahl der Vergewaltigungen.

Falsch!

Wenn eine Gesellschaft mit der Akzeptanz von Prostitution signalisiert, dass Männer das Recht haben, über Frauen zu verfügen und ihre sexuellen Bedürfnisse jederzeit zu befriedigen, dürfte die Zahl der gewaltsamen Übergriffe eher steigen.
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Wir machen mit: Sie Auch?

Ich bin für RotlichtAus!

Worum geht´s?

Die RotlichtAus!? Kampagne startet jetzt für alle Menschen im Landkreis Stade die Mitmachaktion Gemeinsam für RotlichtAus! Zeig Gesicht!

Gemeinsam werden wir eine starke Botschaft für RotlichtAus! und gegen den damit oft verbundenen Teufelskreis von Zwangsprostitution, Menschenhandel und Gewalt senden!

Dafür werden wir am Ende der Kampagne eine große Collage mit Fotos von Menschen erstellen, die für RotlichtAus! stehen. Die Collage werden wir hier, über Social Media und als Plakat veröffentlichen.

Wie kann ich mitmachen?

Ein Foto von sich selbst mit einem Statement (siehe unten) machen, warum ich für RotlichtAus! stehe – das ist alles, was man braucht.

Folgende Wege, um an das Foto zu kommen:

  1. Man erstellt selbständig ein Foto und schickt es per Mail an: gleichstellungsbeauftragte@landkreis-stade.de
    Bitte eine Einverständniserklärung mitschicken.
  2. Bei unseren RotlichtAus?!-Veranstaltungen (am 13.05. und 02.07., siehe Veranstaltungen ) bieten wir jedes Mal im Anschluss eine Fotosession an. Alle Materialien bringen wir mit. Einfach vorbeikommen und sich fotografieren lassen.

Die Aktion darf gern in allen Netzwerken geteilt werden, denn: je mehr Menschen mitmachen, desto stärker ist unsere gemeinsame Botschaft.

Wir freuen uns auf viele starke Bilder! Danke!

 

Presse: Das Wochenblatt berichtete>>

NEUES

Unsere nächste Veranstaltung für Sie!

Infos folgen in Kürze.

Siehe ebenfalls Veranstaltungen und Aktionen unten auf der Seite.

Männer zeigen sich solidarisch.

Wissenswertes

Männer kommen zu Wort

Die Initiative #ichbinkeinfreier gibt denen eine Stimme, die in der Debatte um Prostitution selten zu Wort kommen: Männer. 

Sie sind eine wichtige Stimme im Kampf gegen Prostitution. Über 800 Statements von Männern, die vor laufender Kamera erklären, warum sie niemals eine Frau kaufen würden, haben die Macherinnen der Initiative bereits gesammelt. Damit soll ein Bild von Männern in die digitale Welt transportiert werden, die sich solidarisch zeigen und trauen ihr Gesicht zu zeigen und Nein zu sagen gegen sexualisierte Gewalt in der Prostitution.

Wer steckt dahinter? Die Performance-Künstlerin und Bildhauerin Justyna Koeke, die auch Mitglied ist von Sisters e.v. , hat das Projekt #IchBinKeinFreier zusammen mit Helena Dadakou und Tara da Lanca gestartet und wurden bereits für ihr Engagement ausgezeichnet . 

Veranstaltungen und Aktionen

Diskutieren Sie mit uns und mit anderen.

Mai 2022

aprGemeinsam für RotlichtAus! Zeig Gesicht! „Wir setzen ein Zeichen“ - im Landkreis Stade.Startet im Monat (April)

Juni 2022

aprGemeinsam für RotlichtAus! Zeig Gesicht! „Wir setzen ein Zeichen“ - im Landkreis Stade.Startet im Monat (April)

27jun(jun 27)00:0007jul(jul 7)23:59PLAKATAKTION: ROTLICHTAUS?!Die AG der Gleichstellungsbeauftragten werden im gesamten Landkreis auf Großflächen plakatieren(Juni 27) 00:00 - (Juli 7) 23:59

Juli 2022

aprGemeinsam für RotlichtAus! Zeig Gesicht! „Wir setzen ein Zeichen“ - im Landkreis Stade.Startet im Monat (April)

27jun(jun 27)00:0007jul(jul 7)23:59PLAKATAKTION: ROTLICHTAUS?!Die AG der Gleichstellungsbeauftragten werden im gesamten Landkreis auf Großflächen plakatieren(Juni 27) 00:00 - (Juli 7) 23:59

02jul18:30Prostitution hat eine Vorgeschichte - und lebenslange FolgenErfahrungsbericht zu Einstiegsgefahren und Langzeitfolgen der Prostitution18:30 Berufsbildende Schulen Buxtehude, Konopkastr. 7

Pressemitteilungen

Lesung von Frau Dr. Sandra Konrad in der Seminarturnhalle

Auf Einladung der Städtegruppe Stade von Terres Des Femmes (TDF) und der Stader Gleichstellungsbeauftragten las die Autorin Dr. Sandra Konrad aus ihrem Buch „Das beherrschte Geschlecht. Warum sie will, was er will“.

In ihrem Buch „Das beherrschte Geschlecht“ hinterfragt die Hamburger Psychologin Dr. Sandra Konrad den Mythos der sexuellen Selbstbestimmung der Frau und trägt dabei eine beklemmende Bestandaufnahme der Lage der Frau im frühen 21. Jahrhundert zusammen. 

Das Tageblatt berichtete.

 

2022 Mai

Karina Holst, Jacqueline Jugl, Dagmar Möller-Bartelmann und Autorin Dr. Sandra Konrad

2022 April

Gabi Schnackenberg (Gleichstellungsbeauftragte Hansestadt Buxtehude) Foto: Elena Knoop

Vortrag von SOWODI in Buxtehude

Auf Einladung des Vereins Frauen für internationale Bildung und Begegnung Himmelblau e. V. in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro der Hansestadt Buxtehude hatte Kati Schulz von der Fachberatungsstelle SOLWODI (Solidarität mit Frauen in Not) aus Osnabrück einen Überblick über Möglichkeiten zur gesetzlichen Regelung von Prostitution gegeben und mögliche Lösungen aufgezeigt. Im Vortrag werden verschiedene Modelle und deren Folgen vorgestellt. Thematisiert wurde auch, warum es möglich ist, dass geflüchtete Frauen und Mädchen aus der Ukraine direkt bei ihrer Ankunft in Deutschland in die Prostitution getrieben werden. 

Weitere Infos folgen.

Ärztin aus Hammah fordert Verbot von Sexkauf

Prostitution ist sexuelle Gewalt an Frauen – und macht sie krank. Ein Sexkauf-Verbot fordert deshalb Petra Müller, Ärztin und Psychotherapeutin aus Hammah. Und: dass Frauen – und Männer – mehr über diese moderne Art der Sklaverei reden. In ihrem Impulsreferat beleuchtete Petra Müller sowohl gesellschaftliche und geo-/politische, als auch medizinische, psychologische und emotionale Facetten.

Eingeladen zur Online-Veranstaltung hatten der der KreislandFrauenverband Stade und die Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde Horneburg Daniela Subei.

2022 März

2021 Oktober

Karina Holst (Gleichstellungsbeauftragte Hansestadt Stade), Dagmar Moeller-Bartelmann (Koordinatorin der TDF-Städtegruppe), Nathalie Suthor (Regisseurin) und Landrat Kai Seefried. Foto: Elena Knoop

Filmemacherin Nathalie Suthor zu Gast in Stade im Rahmen der landkreisweiten Kampagne „RotlichtAus?!“

Auf Einladung der Städtegruppe Stade von Terres Des Femmes (TDF) und der Stader Gleichstellungsbeauftragten präsentierte die Regisseurin Nathalie Suthor in der ausverkauften Seminarturnhalle am 4.11.21  ihren  Film „Kein Job wie jeder andere“.
Die Koordinatorin der TDF-Städtegruppe Dagmar Moeller-Bartelmann moderierte versiert den Abend und freute sich mit allen an der Organisation Beteiligten über das anschließende lebendige und informative Publikumsgespräch. Ganz besonders begrüßte sie auch die Anwesenheit des neuen Landrats, Herr Kai Seefried, der – seit erst 4 Tagen im Amt – es sich trotzdem nicht nehmen ließ, zu dem Filmabend zu kommen…

RotlichtAus?! Auftaktveranstaltung in der Seminarturnhalle

Stader Soroptimistinnen unterstützen landkreisweite Kampagne RotlichtAus ?!
Auf Einladung vom Stader Club Soroptimist International kam Manfred Paulus, Erster Kriminalhauptkommissar a.D., zu einem Vortrag am Mittwoch, den 15. September in die Stader Seminarturnhalle. Die 100 Sitzplätze waren voll belegt.
Es ist die Auftaktveranstaltung im Rahmen der einjährigen landkreisweiten „RotLichtAus?!“- Kampagne, die schon jetzt von einem breiten Aktionsbündnis getragen wird…

Das Tageblatt berichtete hier.

2021 September

Foto: Elena Knoop

2021 September

Vertreterinnen vom Aktionsbüdnis Kampagne RotlichtAus?!: Gabi Schnackenberg, Karina Holst, Susanne Decker-Michalek, Andrea Jülisch, Elena Knoop, Tina Graffelmann, Adelheid Balthasar, Sonja Domröse (v. l.n.r.).  Foto: Marlene Apmann

RotlichtAus?! Ein breites Aktionsbündnis lädt ein.

Ab September 2021 startet eine Veranstaltungsreihe mit Informationen zur Prostitution in Deutschland.

„Seit 20 Jahren ist die “Förderung der Prostitution” in Deutschland nicht mehr strafbar und Prostitution gilt auch nicht mehr als sittenwidrig, sondern als ein Gewerbe wie viele andere. Nach einer Schätzung von verdi wurden im Jahr 2019 hier 14,5 Milliarden Euro pro Jahr umgesetzt, 1,2 Millionen Männer gingen deutschlandweit zu 400.000 Prostituierten (eine Schätzung der Städte und daher die vielleicht beste Näherung, ohne Dunkelziffer).
Die Prostituierten kommen am häufigsten aus Rumänien, Bulgarien und Ungarn, nur ca. 18 % aus Deutschland. Das Rotlicht-Milieu ist mitten in unserer Gesellschaft, auch im Landkreis Stade in Bordellen, Sexmobilen und Wohnungen direkt vor der Haustür angekommen. Dabei steht die überwiegende Mehrheit der Prostituierten unter Zwang…“

Das Tageblatt berichtete hier.
Das Wochenblatt berichtete in der Printausgabe.

Rückblick

Vortrag und Diskussion mit SOLWODI in Buxtehude

Auf Einladung des Vereins Frauen für internationale Bildung und Begegnung Himmelblau e. V. in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro der Hansestadt Buxtehude hatte Kati Schulz von der Fachberatungsstelle SOLWODI (Solidarität mit Frauen in Not) aus Osnabrück einen Überblick über Möglichkeiten zur gesetzlichen Regelung von Prostitution gegeben und mögliche Lösungen aufgezeigt.

Impulsreferat und Diskussion: Wir reden über Prositution

In ihrem Impulsreferat beleuchtete Petra Müller, Ärztin und Psychotherapeutin aus Hammah, sowohl gesellschaftliche und geo-/politische, als auch medizinische, psychologische und emotionale Facetten von Prostitution.

Eingeladen zur Online-Veranstaltung mit anschließender Diskussion hatten der KreislandFrauenverband Stade und die Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde Horneburg Daniela Subei.

Dokumentationsfilm "Kein Job wie jeder andere"

Die Regisseurin Nathalie Suthor präsentiert im Oktober ihren Film mit anschließendem Publikumsgespräch in der Seminarturnhalle

Vortrag "der lange Kampf gegen Sex-Sklaverei"

Der Kriminalkommissar a.D. kämpft seit Jahrzehnten gegen Menschenhandel und Sex-Sklaverei – früher als Ermittler, heute als Aktivist. Im September kam er für einen Vortrag und Publikumsgespräch in die Seminarturnhalle.

Stimmt das?

Die Prostituierten machen das freiwillig.

Falsch!

Über 90 Prozent der Frauen tun es gezwungenermaßen. Es muss nicht immer der Frauenhändler und Zuhälter sein, der prügelt und vergewaltigt. So manches Mal werden Frauen aus den Slums in Osteuropa auch von ihren eigenen Familien in die Prostitution geschickt.
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Prostitution ist das "älteste Gewerbe der Welt" und wird es immer geben.

Falsch!

Die Prostitution entstand im dritten vorchristlichen Jahrtausend im Zusammenhang mit Krieg und Sklaverei. Die ersten Sklaven (und Prostituierten) waren Frauen. Auch die Abschaffung der Sklaverei hat man sich vor nicht allzu langer Zeit noch nicht einmal vorstellen können. Heute gibt es zwar noch Sklaverei auf der Welt – aber in zivilisierten Demokratien wird sie geächtet und verfolgt.
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Wenn man die Prostitution "kriminalisiert", rutscht sie nur in die Illegalität, wo man Menschenhandel nicht mehr verfolgen kann. Und alles wird noch schlimmer.

Falsch!

Kriminalisiert“, also verfolgt werden, sollen nur die Händler mit der Ware Frau – Frauenhändler, Zuhälter, Bordellbetreiber – nicht die Frauen selbst. Prostituierte sollen besser geschützt werden. Frauenhandel & Prostitution sind global fest in der Faust des kriminellen Milieus und findet unter inhumanen Bedingungen statt. Aufgrund der liberalen Gesetzeslage in Deutschland kann die Polizei das hierzulande jedoch kaum verfolgen.
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Wenn es keine Prostitution gibt, steigt die Zahl der Vergewaltigungen.

Falsch!

Wenn eine Gesellschaft mit der Akzeptanz von Prostitution signalisiert, dass Männer das Recht haben, über Frauen zu verfügen und ihre sexuellen Bedürfnisse jederzeit zu befriedigen, dürfte die Zahl der gewaltsamen Übergriffe eher steigen.
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Es macht den Frauen doch auch Spass.

Falsch!

Laut einer UN-Studie wurden zwei Drittel aller Frauen in der Prostitution schon von einem bzw. mehreren Freiern vergewaltigt. Ebenfalls zwei Drittel gaben an, mit einer Waffe bedroht worden zu sein. Drei von vier konsumieren Drogen oder Alkohol, um die „Arbeit“ zu ertragen. Die Mehrheit der Frauen in der Prostitution ist schon als Kind sexuell missbraucht worden. Weitere Studien zeigen: 80 bis 90 Prozent der Frauen würden sofort aus der Prostitution aussteigen – wenn sie nur könnten.
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In Schweden werden die Prostituierten kriminalisiert.

Falsch!

Im Gegenteil. Das schwedische Gesetz gegen Sexkauf zieht nicht die Prostituierten, sondern die Sexhändler und Sexkäufer zur Verantwortung. Denn sie sind es, die den Markt überhaupt erst schaffen. Die Frauen (und Männer), die sich prostituieren hingegen, haben keinerlei Strafverfolgung zu befürchten. Im Gegenteil: Ihnen werden nach dem „Schwedischen Modell“ Beratung und Ausstiegshilfe angeboten.
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Das Aktionsbündnis

Vertreterinnen vom Aktionsbüdnis:

Gabi Schnackenberg, Karina Holst, Susanne Decker-Michalek, Andrea Jülisch, Elena Knoop, Tina Graffelmann, Adelheid Balthasar, Sonja Domröse (v. l.n.r.).  Foto: Marlene Apmann

Soroptimist International, Club Stade

Soroptimist International, Club Buxtehude

Terre des Femmes, Städtegruppe Stade

Landfrauen Kreisverband Stade

Frauenwerk Sprengel Stade

pro familia

Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade

Himmelblau – Frauen für interkulturelle Bildung und Begegnung (FIBB) e. V

Rotary Club Stade

Lions Club Altes Land

Inner Wheel Stade

Ladies´Circle 59 Stade

 

Das Aktionsbündnis wächst noch…

Dokumentationsfilm "Kein Job wie jeder andere"

Auf Einladung der Städtegruppe Stade von Terres Des Femmes (TDF) und der Stader Gleichstellungsbeauftragten präsentierte die Regisseurin Nathalie Suthor in der ausverkauften Seminarturnhalle am 4.11.21  ihren  Film „Kein Job wie jeder andere“.

Die Koordinatorin der TDF-Städtegruppe Dagmar Moeller-Bartelmann moderierte versiert den Abend und freute sich mit allen an der Organisation Beteiligten über das anschließende lebendige und informative Publikumsgespräch. Ganz besonders begrüßte sie auch die Anwesenheit des neuen Landrats, Herr Kai Seefried, der – seit erst 4 Tagen im Amt – es sich trotzdem nicht nehmen ließ, zu dem Filmabend zu kommen…

Manfred Paulus in der Seminarturnhalle

„Der lange Kampf gegen die Sex-Sklaverei – auch im Landkreis Stade. Ex-Kommissar Manfred Paulus kämpft seit Jahrzehnten gegen Menschenhandel und Sex-Sklaverei – früher als Ermittler, heute als Aktivist. Zum Auftakt der Kampagne „RotLichtAus?!“ gab er bei einem Vortrag in Stade schockierende Einblicke in das Milieu.“, schreibt das Tageblatt am 18.09.2021 . Mehr lesen>>

Video Quelle: Menschenhandel und Sexsklaverei - Tiefer Schatten über Deutschland - Kommissar a.d. Paulus packt aus. Youtube, 26.04.2019
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